Editorial

IUSPLUS

Beruf + Politik

pdf Vier Sprachen und ein Todesfall

Seite 220 – 221
Eine vietnamesische Staatsbürgerin befand sich seit über 15 Jahren in gynäkologischer Betreuung beim später beklagten deutschen Frauenarzt. Trotz dieses langen Zeitraums war eine verständliche Kommunikation nur bedingt möglich.

pdf Frauenärztinnen und -ärzte rufen dringend zur HPV-Impfung auf: Wirksamkeit und Sicherheit nach mehr als 12-jähriger Anwendung belegt

Seite 222

BVF und DGGG, vereint im German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG), haben die folgende gemeinsame Pressemitteilung zum Thema HPV-Impfung herausgegeben.

Diagnostik + Therapie

pdf Die externe Meatotomie

Eine vergessene Methode zur Behandlung von relativer Harnröhrenenge und OAB-Symptomatik
Seite 226 – 230
Aus einer Serie von 1.906 vollständigen urodynamischen Untersuchungen wurde bei 440 externen Meatotomien bei infravesikaler Obstruktion (relativer Harnröhrenenge) und OAB(Overactive Bladder)-Symptomatik eine retrospektive Auswertung der klinischen Daten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass ein relevanter Anteil der OAB-Symptomatik auf die Obstruktion zurückzuführen ist und mit einer Erfolgsrate von über 70 % mit einer minimalen OP behandelt werden kann. Davon könnten viele Patientinnen profitieren, für die bei der Diagnose OAB ein langwieriger Behandlungsweg beginnt.

pdf Beckenbodensymptome mit Fragebogen erfassen

Validierte Fragebögen für schwangere und postpartale Frauen sowie für urogynäkologische Patientinnen
Seite 232 – 233
Beckenbodenerkrankungen spielen eine zunehmende Rolle im gynäkologischen Alltag in Praxis und Klinik. Störungen der Blasen-, Darm- und Sexualfunktion sowie Deszensussymptome können die Lebensqualität stark beeinträchtigen und eine suffiziente Therapie wird bei steigendem Lebensalter insbesondere von aktiven Frauen eingefordert werden.

Fortbildung + Kongress

pdf FOKO 2019 – Präsenzfortbildung ist gefragt

Seite 234 – 235

Zahlreiche spannende und aktuelle Themen bot der FOKO, der jährliche große Fortbildungskongress der Frauenärztlichen BundesAkademie in Düsseldorf. Mit über 1.200 Teilnehmern, über 1.700 Kursbuchungen, gut besuchten Seminaren und einem interessierten Auditorium zeigte der Kongress erneut, dass Präsenzfortbildung auch heute unverzichtbar ist.

pdf BVF-Preisträger und Chor-Sängerinnen spenden für die Geburtshilfeklinik Danakilwüste

Seite 236 – 237
Eine Zusammenarbeit der besonderen Art verbindet die Menschenrechtsorganisation TARGET e. V. Rüdiger Nehberg und den Berufsverband der Frauenärzte: Gemeinsam wurde eine Geburtshilfeklinik in der äthiopischen Danakilwüste aufgebaut, in der von Genitalverstümmelung betroffene Frauen und Mädchen aus der Region die notwendige Behandlung und Geburtshilfe erhalten. Auf dem FOKO spendeten die Gewinner des Innovationspreises ihr Preisgeld spontan für die Klinik. Ein Konzertprojekt der BVF-Pressereferentin Dr. Susanna Kramarz unterstützt das Projekt zusätzlich.

pdf Bedeutung des Mikrobioms für die Pathogenese der bakteriellen Vaginose

Seite 238 – 241

Genitale Infektionen gehören zu den häufigen Problemen in der gynäkologischen Sprechstunde. Neben vermeintlich „banalen“ bakteriellen Infektionen des unteren Genitaltrakts können schwere Verläufe sowohl bakterieller als auch viraler Infektionen auftreten, die zum Teil auch langfristige Folgen für die betroffene Patientin haben.

pdf Pessartherapie zur Unterstützung der verkürzten Zervix in der Schwangerschaft

Seite 242 – 245
Frühgeburtlichkeit ist die Hauptursache der perinatalen Mortalität und Morbidität. Das gilt besonders für die frühe Frühgeburt, deren Anteil in den letzten Jahren in Deutschland stetig zugenommen hat (1). Die Frühgeburt hat multifaktorielle Ursachen, weswegen es keine einheitliche und stets gültige Strategie geben kann. Im Folgenden wird anhand der Literatur und eigener Erfahrungen dargestellt, was eine Pessartherapie bei verkürzter Zervix leisten kann.

pdf Serie Hormonsprechstunde: HRT nach Adenokarzinom der Zervix

Seite 246 – 248
Unsere Serie „Hormonsprechstunde“ beantwortet Fragen aus dem Bereich der Endokrinologie, die sich in der täglichen gynäkologischen Praxis stellen. Einerseits gibt es mehr und mehr valide Daten aus Studien, die uns eine Leitschnur in der Behandlung unserer Patientinnen geben. Andererseits wissen wir sehr wohl, dass ein individuelles Konzept notwendig ist, um gerade in schwierigen Fällen die für die Patientin optimale Entscheidung zu finden. Die Fälle kommen aus der Praxis und werden von ausgewählten Experten praxisnah mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Antwort soll darüber hinaus helfen, in ähnlich gelagerten Fällen gute Lösungen zu finden.

pdf Serie Impfpraxis

Seite 250 – 251
In der Praxis des Impfarztes hat sich gezeigt, dass oft kleine Fragestellungen und Unsicherheiten im Umgang mit Impfungen zu unnötigen Verzögerungen im Praxisablauf führen. Häufig sind es Fragen, an die man vorher gar nicht gedacht hat, die einem unvorbereitet im vollen Praxisbetrieb begegnen, wo keine Möglichkeit zur schnellen Beantwortung besteht oder keine Zeit zum eigenen Quellenstudium verfügbar ist. In solchen Fällen ist Rat durch fachkundige Kollegen hilfreich. Die AG Impfen des BVF bietet Kollegen deshalb eine Beratung zu Impffragen über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder die Website www.gyn-netz.de an. Fragen von allgemeinem Interesse werden in regelmäßiger Folge im FRAUENARZT authentisch und anonymisiert veröffentlicht. Die AG Impfen möchte so dazu beitragen, dass sich immer mehr gynäkologische Praxen zu Impfkompetenzzentren entwickeln.

Die DGGG informiert

pdf Gemeinsame Stellungnahme zur Berichterstattung über neuen Bluttest zur Früherkennung von Brustkrebs

Seite 265

Mit der folgenden gemeinsamen Stellungnahme haben die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) Kommission Mamma und Kommission Trafo, die DGGG und die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) auf die Berichterstattung über den neuen Bluttest zur Früherkennung bei Brustkrebs reagiert.

pdf Stellungnahme von AGUB, AGG und DGGG: Vaginale Geburt und Veränderungen am weiblichen Beckenboden

Seite 266 – 267

Die Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion (AGUB), die Arbeitsgemeinschaft für Geburtshilfe und Pränatalmedizin (AGG) und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) haben zum Thema vaginale Geburt und Veränderungen am weiblichen Beckenboden ein Statement erarbeitet, das im Folgenden wiedergegeben wird.

pdf Voneinander profitieren

Die Deutsch-Ägyptische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DÄGGG) beim Kongress der DGGG in Berlin
Seite 268 – 269
Kernaufgabe, verbunden mit Möglichkeiten des Engagements, in Deutsch-Ausländischen Gesellschaften ist es, dass wir einander verstehen, voneinander lernen, im positivsten Sinne voneinander profitieren. Das wurde deutlich bei der wissenschaftlichen Sitzung der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe beim DGGG-Kongress in Berlin.

pdf Gynäkologie im „Dritten Reich“: Ärzte als Opfer, Ärzte als Täter

Seite 270 – 273
„Ärzte als Opfer, Ärzte als Täter“ – unter diesem Titel hat sich der 62. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) Anfang November in Berlin in einer Sektion mit Frauenärzten im Nationalsozialismus befasst.