Editorial

IUSPLUS

Beruf + Politik

pdf Patientenwohl und Wirtschaftlichkeit

Seite 444 – 446

„Der Spardruck in den Kliniken darf nicht zu Lasten der Mitarbeiter und Patienten gehen. Wir wollen keine Fließbandmedizin. Wir wollen eine menschliche Medizin – der Patient steht im Mittelpunkt und nicht Controlling-Zahlen.“ Soweit Dr. Marcel Huber, damals Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, in der Süddeutschen Zeitung im April 2013.

pdf Nutzungsanalyse der PraxisApp „Mein Frauenarzt“

Seite 448 – 449
Wie können moderne Kommunikationsmittel die Patientinnen-Arzt-Interaktion verbessern und bei welchen Konstellationen ist der Einsatz einer Kommunikations-App hilfreich? Ein Blick auf das Nutzungsverhalten von Patientinnen und Ärzten soll diese und andere Fragen klären …

pdf Das Angebotsspektrum der Schwangerschaftsberatungsstellen

Material der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für gynäkologische Fachkräfte
Seite 450 – 451
Wenn der Schwangerschaftstest positiv ausfällt, ist das für die meisten Frauen ein Grund zur Freude. Manche Frauen befürchten jedoch berufliche oder finanzielle Nachteile durch die Schwangerschaft. Andere sorgen sich, dass die Partnerschaft nicht stabil genug ist oder wegen gesundheitlicher Probleme. Fast jede fünfte der 20- bis 44-jährigen Frauen ist laut der repräsentativen Studie „frauen leben 3“ (2014) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mindestens einmal im Leben ungewollt schwanger.

Diagnostik + Therapie

pdf RDS-Prophylaxe: Single Course oder wiederholte Rescue-Gabe?

Seite 452 – 455
Eine RDS-Prophylaxe zwischen 24 Stunden und < 7 Tagen vor Geburt kann die perinatale Morbidität bei Frühgeburt ≤ 34 + 0 Schwangerschaftswochen senken. Eine Conditio sine qua non ist das exakte Timing der Gabe bei zuvor gesichertem Risiko einer Frühgeburt innerhalb der folgenden 7 Tage. Wie dies erreicht wird und welche wissenschaftliche Evidenz es derzeit für wiederholte Gaben von antenatalen Kortikoiden gibt, wird im Folgenden dargestellt.

Fortbildung + Kongress

pdf Fallbericht: Kolposkopie eines Hämangioms der Cervix uteri

Seite 457

Zur Abklärung eines anlässlich einer ansonsten unauffälligen Früherkennungsuntersuchung festgestellten rötlichen Flecks an der lateralen Ektozervix wurde eine 38-jährige Patientin in die Dysplasiesprechstunde überwiesen. Der seltene Befund wird im Folgenden näher beschrieben.

pdf Mangelernährung bei Krebserkrankungen

Seite 458 – 459
Da etwa 40 % aller Tumorerkrankungen der Frau in das Gebiet des Frauenarztes fallen, ist es wichtig, sich mit dem Thema Mangelernährung bei Krebspatienten auseinanderzusetzen. Eine interdisziplinäre Expertengruppe aus Frauenärzten, Onkologen, Allgemeinmedizinern und Ernährungsmedizinern hat sich am 1. Juli 2017 in Berlin getroffen und zu diesem wichtigen und in unserer Überflussgesellschaft oft vergessenen Thema den nachfolgenden Konsensus erarbeitet.

pdf Serie Hormonsprechstunde: Prolaktinerhöhung unter Antipsychotikatherapie

Seite 460 – 463
Unsere Serie „Hormonsprechstunde“ beantwortet Fragen aus dem Bereich der Endokrinologie, die sich in der täglichen gynäkologischen Praxis stellen. Einerseits gibt es mehr und mehr valide Daten aus Studien, die uns eine Leitschnur in der Behandlung unserer Patientinnen geben. Andererseits wissen wir sehr wohl, dass ein individuelles Konzept notwendig ist, um gerade in schwierigen Fällen die für die Patientin optimale Entscheidung zu finden. Die Fälle kommen aus der Praxis und werden von ausgewählten Experten praxisnah mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Antwort soll darüber hinaus helfen, in ähnlich gelagerten Fällen gute Lösungen zu finden.

pdf Serie Impfpraxis

Seite 466 – 467
In der Praxis des Impfarztes hat sich gezeigt, dass oft kleine Fragestellungen und Unsicherheiten im Umgang mit Impfungen zu unnötigen Verzögerungen im Praxisablauf führen. Häufig sind es Fragen, an die man vorher gar nicht gedacht hat, die einem unvorbereitet im vollen Praxisbetrieb begegnen, wo keine Möglichkeit zur schnellen Beantwortung besteht oder keine Zeit zum eigenen Quellenstudium verfügbar ist. In solchen Fällen ist Rat durch fachkundige Kollegen hilfreich. Die AG Impfen des BVF bietet Kollegen deshalb eine Beratung zu Impffragen über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder die Website www.gyn-netz.de an. Fragen von allgemeinem Interesse werden in regelmäßiger Folge im FRAUENARZT authentisch und anonymisiert veröffentlicht. Die AG Impfen möchte so dazu beitragen, dass sich immer mehr gynäkologische Praxen zu Impfkompetenzzentren entwickeln.

pdf Fortschritte in der Sonografie: Können wir mit den Ergebnissen umgehen?

Eine medizinethische Betrachtung
Seite 468 – 471

Die Möglichkeiten der Sonografie wachsen Jahr für Jahr. Die Untersuchungen werden genauer, die Diagnosen belastbarer und damit die Informationen für Patientinnen greifbarer. Ultraschall in 3D und Echtzeit ermöglicht den werdenden Eltern die erlebbare Erfahrung eines ungeborenen Lebens. Gleichzeitig bedeutet dies auch die frühere Identifikation mit dem eigenen Nachwuchs und folglich eine scheinbar neue Verantwortung über den sich entwickelnden Embryo bzw. Fetus. Was ist, wenn die Ultraschalluntersuchungen die Diagnose einer zukünftigen Behinderung aufzeigen? Welchen Wert hat dabei das ungeborene Leben gegenüber den Vorstellungen der werdenden Eltern?

Die DGGG informiert

pdf European Network of Trainees Exchange

Ein Erfahrungsbericht aus Paris
Seite 485 – 487

ENTOG (European Network of Trainees in Obstetrics and Gynaecology) repräsentiert die jungen Ärzte in Weiterbildung für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe von zurzeit 32 Mitgliedsstaaten. Die fachärztliche Weiterbildung junger Ärzte ist das aktuelle Hauptaugenmerk der Vereinigung. So hat ENTOG dieses Jahr zusammen mit der Vereinigung der europäischen Fachärzte in EBCOG (European Board of Obstetrics and Gynaecology) ein europaweites Weiterbildungs-Curriculum (EBCOG PACT: Project for Achieving Consensus in Training) herausgegeben, das einen wichtigen Beitrag zur internationalen Verbesserung der Frauengesundheit leisten soll.

pdf Kongressbericht: 23. Jahrestagung der AGE

Seite 488 – 491
Die 23. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE) fand vom 26. bis 28.4.2018 in Hamburg statt. Über 500 Teilnehmer aus allen deutschsprachigen Ländern waren zu dem in Kooperation mit dem Velener Arbeitskreis für Ambulantes Operieren (VAAO), der Stiftung Endometriose-Forschung (SEF), der Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion (AGUB), der Arbeitsgemeinschaft für roboterassistierte Chirurgie in der Gynäkologie (ARCGyn) sowie der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) geplanten Kongress gekommen. Am 1. 2. 2018 ist Prof. Dr. med. Dirk Elling verstorben. Wir verlieren mit ihm einen innovativen Gynäkologen, begeisternden Lehrer, exzellenten Operateur und herausragenden Menschen, der es verstanden hat, Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Disziplinen und Interessengebieten für ein gemeinsames Ziel zusammenzubringen. So war er Gründungsmitglied der NOGGO e. V. (Nordostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie), Gründer der Studiengruppe ASG (Adjuvant Study Group) und Mitglied verschiedener Fachgesellschaften.

pdf Drei Frauenärztinnen hospitieren in Japan

Erfahrungsberichte vom JSOG-Kongress und den Hospitationen
Seite 492 – 497

2017 ermöglichte die Deutsch-Japanische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DJGGG) erstmalig drei Stipendiaten aus Deutschland eine jeweils dreiwöchige Hospitation in unterschiedlichen Kliniken Japans. Im Folgenden wird zunächst die Gesellschaft kurz vorgestellt, bevor die für das Austauschprogramm ausgewählten Frauenärztinnen von ihren Erfahrungen berichten.

Praxis + Ökonomie

pdf Der Praxisnotfallkoffer

Seite 503 – 506
Stellen Sie sich vor: Es ist 11:45 Uhr in Ihrer Praxis, die Sprechstunde läuft seit knapp 4 Stunden, als plötzlich eine junge Patientin an der Anmeldung zusammensackt und zu Boden fällt. Dies geschieht direkt vor den Augen Ihrer Mitarbeiterin – trotz des Schreckens muss sie schnell handeln, um mit Ihnen eine gute Notfallversorgung gewährleisten zu können.