Hauptrisikofaktor für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs ist das Humane Papillomvirus (HPV). Ein operativer Eingriff ist die Behandlung erster Wahl. Bei schwangeren Frauen ist eine solche Operation jedoch problematisch: Da ein Stück von der Gebärmutter abtragen wird, erhöht sich das Risiko einer Blutung und Frühgeburt.

Alle zwei Minuten stirbt nach einem Bericht der Vereinten Nationen eine Frau während der Schwangerschaft oder der Geburt. 2020 seien es nach Schätzungen weltweit 287.000 Todesfälle gewesen, heißt es in einem veröffentlichten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderer UN-Organisationen. 

Elternzeit, Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen: Für Ärztinnen und Ärzte, die eine längere Familien- oder Betreuungszeit in Anspruch genommen haben, ist die Rückkehr in die vorherige Karriere oft äußerst schwierig. Deshalb schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) erstmalig flexibel und individuell einsetzbare Fördermittel in Höhe von bis zu jeweils 400.000 Euro aus – für einen effektiven Wiedereinstieg und die Fortsetzung einer erfolgreichen Karriere.

Erneut wurde das Faltblatt „Verantwortung von Anfang an! – Was Mädchen über alkoholhaltige Getränke in der Schwangerschaft wissen sollten“ in Kooperation zwischen dem „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ und dem Berufsverband der Frauenärzte e. V. (BVF) über die „Happy Me“-Taschen und durch Frauenärzte beim ersten Besuch in der gynäkologischen Sprechstunde an Mädchen/junge Frauen zwischen 14 bis 17 Jahren verteilt. 

Als bundeseinheitliche Orientierungshilfe hat der Ausschuss „Informationen zur Relevanz von Infektionserregern“ erarbeitet, die zur Umsetzung des Mutterschutzes herangezogen werden können.