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FRAUENARZT 6/20

Dokumente

Editorial

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Seite 393

Bis zu 50 Prozent weniger Patientenkontakte bei Fachärzten vermeldet eine Umfrage des NDR. Der Rückgang der Patientenkontakte in Praxen und Kliniken infolge der COVID-19-Pandemie steht auch für späte Diagnosen und verpasste Chancen.

IUSPLUS

Beruf + Politik

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Seite 402

Die PraxisApp: das telemedizinische Kommunikationsmedium zur Unterstützung in der Frauenarztpraxis.

Diagnostik und Therapie

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Seite 404 – 410

Eines der größten Probleme für uns als Ärzte im Rahmen der COVID-19-Pandemie ist die Tatsache, dass wir im Verlauf der letzten Wochen z. T. täglich, auf jeden Fall aber wöchentlich, Neues über die Erkrankung selbst und die therapeutischen Konsequenzen lernen konnten und mussten. In diesem Beitrag soll versucht werden, die Konsequenzen für verschiedene Teilbereiche der Gynäkoonkologie aufzuzeigen und gleichzeitig Hinweise zu geben, wie wir die Patientinnen und uns (Pflegepersonal und Ärzte) schützen können und müssen. Zusätzlich wird beleuchtet, welche Therapien aktuell durchgeführt werden müssen und wann Verschiebungen bestimmter therapeutischer und diagnostischer Schritte möglich sind.

pdf Die Person, welche wir untersuchen, kann entweder liegen, stehen oder knien“

Seite 412 – 415

Heute ist die bimanuelle Palpation des inneren Genitales ein zentraler Bestandteil der umfassenden gynäkologischen Untersuchung. Sie wird das, richtig angewandt und richtig gelehrt, wohl auch zukünftig bleiben. Kürzlich publizierte realitäts- und praxisferne Ausführungen sind in diesem Zusammenhang irritierend. Um Erreichtes und Bewährtes in der Medizin, das selbstverständlich immer wieder hinsichtlich seiner Sinnhaftigkeit und seines Nutzens überprüft werden muss, zu verstehen, ist es hilfreich, auch den historischen Hintergrund des Fachgebiets und seiner körperlichen Untersuchungsmethode zu kennen.

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Seite 417 – 419

Als Ergänzung zum Beitrag "Mögliche Symptome einer sogenannten Nische oder Isthmozele nach Sectio" in FRAUENARZT 12/2019 wird im Folgenden ein Fall vorgestellt, bei dem es nach einer Sectio zu einer Schwangerschaft in einer Isthmozele kam. Das gewählte Therapiemanagement wird erläutert und dargestellt.

Fortbildung + Kongress

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Teil 1: HRT bei Adipositas und Fettstoffwechselstörungen
Seite 420 – 425

Kardiovaskuläre Ereignisse stellen hierzulande die häufigste Todesursache für Frauen dar. So starben 2017 in Deutschland fast 190.000 Frauen an kardiovaskulären Erkrankungen, im Vergleich dazu gab es knapp 109.000 Malignom-bedingte Todesfälle.

pdf Serie Hormonsprechstunde

Seite 426 – 429

Bei mir stellte sich kürzlich eine 28-jährige Patientin vor. Unter Anwendung einer Kombinationspille (30 µg Ethinylestradiol und 150 µg Levonorgestrel) war es nach einem Langstreckenflug zu einer tiefen Becken-/ Beinvenenthrombose gekommen. Die Mutter der Patientin hatte postpartal mit Anfang 30 eine Thrombose. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass sowohl Mutter als auch Tochter eine heterozygote Faktor-V-Leiden-Mutation haben. Die Patientin wird jetzt mit Eliquis (Apixaban) behandelt. Der BMI liegt bei 23. Die Patientin ist sonst gesund. Weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren liegen nicht vor. Wie soll ich sie jetzt zur Verhütung beraten? Kann sie die Pille weiter nehmen?

pdf Löst eine Hysterektomie eine Depression aus?

Seite 430

Choi HG et al.: Association between hysterectomy and depression: a longitudinal follow-up study using a national sample cohort. Menopause. 2020; 27(5):543-549

pdf Ihre Impffrage – unsere Antwort

Seite 432 – 433

Ich betreue im Moment eine Schwangere, die sich heutein der 34+0 Schwangerschaftswoche befindet. Die Patientin ist als Kind grundimmunisiert gegen Pertussis, hat vordrei Jahren eine Auffrischungsimpfung erhalten und berichtet, sie habe dann vor zwei Jahren eine leichte Pertussis gehabt, die antibiotisch behandelt wurde. Vor drei Wochen bestätigte sich eine erneute Pertussis-Infektion. MeineFrage ist nun: Sollte die Patientinvor der Entbindung noch einmal geimpft werden, um das Neugeborene zu schützen?

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Rolle der Bewegungstherapie in der Onkologie
Seite 434 – 439

Im Jahr 2014 erhielten 227.000 Frauen die Diagnose Krebs. Die Gruppe der gynäkologischen Tumoren nahm dabei einen bedeutenden Anteil ein. Die dazugehörigen Entitäten (Ovarial-Ca, Endometrium-Ca, Zervix-Ca, Vulva-Ca, Mamma-Ca) waren für etwa 38,6 % der onkologischen Neuerkrankungen und 27,4 % der krebsspezifischen Todesursachen der Frau verantwortlich. Allein 30,6 % und jährlich etwa 69.000 Neuerkrankungen fallen hierbei auf die onkologische Erkrankung der Brustdrüsen. Auf Basis der aktuellen Inzidenzraten geht man davon aus, dass eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkrankt.

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Seite 440

Die Deutsche Menopause Gesellschaft e. V. (DMG) verleiht drei Preise an junge wie auch erfahrene WissenschaftlerInnen, die auf dem Gebiet der Peri- und Postmenopause und angrenzenden Bereichen wie Diabetologie, Ernährungswissenschaft, Innere Medizin, Kardiologie, Onkologie, Ophthalmologie, Osteologie, Neurologie, Psychiatrie, Psychologie, Epidemiologie usw. forschen und ihre Ergebnisse bei der DMG-Jahrestagung 2020 vorstellen möchten.

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Seite 440

Die Deutsche Menopause Gesellschaft e. V. stellt aus Mitteln des Förderkreises dieser Gesellschaft zur Prämierung hervorragender wissenschaftlicher Originalarbeiten jährlich einen Gesamtbetrag von 5.000 Euro zur Verfügung. Preiswürdige Arbeiten müssen neue Ergebnisse klinischer Forschung darstellen, die sich primär mit der sexualhormonabhängigen Gesundheit von Frauen und Männern in der zweiten Lebenshälfte auseinandersetzt.

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Seite 441 – 442

Starke Unterbauchschmerzen und Gewichtsverlust führten zum Verdacht auf einen suspekten Ovarialprozess. Sonografisch zeigte sich eine Raumforderung, die intraoperativ keine Klärung zum Ursprung des Tumors brachte. Erst die erweiterte immunhistochemische Untersuchung führte zur richtigen Diagnose.

Die DGGG informiert

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Seite 446 – 447

Besonderen Menschen gebührt auch besondere Ehre: Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des 63. Kongresses der DGGG e.V. am Mittwoch, den 07.10.2020, von 15.15 bis 17.15 Uhr wird aktiv tätigen Persönlichkeiten die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Herzlich laden wir Sie bereits jetzt  ein, dabei zu sein. Exklusiv stellen wir Ihnen im FRAUENARZT diese besonderen Mitglieder vor und würdigen in dieser Ausgabe einmal mehr Prof. Dr. med. Matthias W. Beckmann für seine herausragenden Verdienste. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen den renommierten und geschätzten Wissenschaftler als künftiges Ehrenmitglied der DGGG vor.

pdf AGE fördert Multicenterstudie zur Sehnentransplantation bei Descensus uteri

Seite 446 – 447

In einer Multicenterstudie wird zurzeit die laparoskopische Sakropexie mittels Sehnengewebe evaluiert, die in der chirurgischen Therapie von Patientinnen mit Descensus uteri den Einsatz von Fremdmaterial vermeiden helfen soll. Die Anregung dazu lieferte ein etabliertes Verfahren aus der orthopädischen Chirurgie.

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Seite 448

Das Leben eines Pioniers des HPV-Screenings in der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge ging am 21. April 2020 zu Ende. Prof. Dr. med. Karl Ulrich Petry verstarb nach schwerer Erkrankung mit 62 Jahren.

pdf Keine Angst vor Krankenhausbehandlungen oder Klinikgeburten in Zeiten von COVID-19

Seite 449

Pressemitteilung vom Berufsverband der Frauenärzte e. V. (BVF) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG) vereint im German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG) (vom 21. April 2020).

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Seite 450

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) die S3-Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren" aktualisiert.