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FRAUENARZT 8/12

Dokumente

Editorial

IUSPLUS

Leserbriefe

pdf Leserbriefe

Vulvabeschwerden – Ursachen und Folgen

Beruf + Politik

pdf Abrechnung externer Speziallaborleistungen im Visier des Staatsanwalts

Seite 716 – 718

Schlechte Nachrichten aus Karlsruhe: Die gelegentlich auch bei niedergelassenen Gynäkologen zu beobachtende Praxis der Weiterberechnung extern erbrachter Speziallaborleistungen gegenüber Patientinnen stellt nicht nur einen Verstoß gegen die GOÄ dar, sondern kann nach einem aktuellen Beschluss des BGH auch den Tatbestand des Betrugs erfüllen (vgl. Beschluss vom 25.1.2012, Az: 1 StR 45/11).

Kommentar

pdf IGeL im Rampenlicht

Seite 719 – 720

Während wir uns innerärztlich noch über das Für und Wider des IGeL-Prinzips auseinandersetzen und in der gesundheitspolitischen Szene die ersten Ideen zu seiner Eindämmung entstehen, hat das niedliche Tier die Charts erreicht und ist Gegenstand der Diskussion zur besten Sendezeit geworden. Wer hätte mit einer solch steilen Karriere gerechnet? Und was bedeutet sie für uns als Ärzte?

Diagnostik + Therapie

pdf Hymenrekonstruktion

Fallbeispiele, ethische Diskussion und Handlungsempfehlungen
Seite 721 – 725

Der Wunsch nach Hymenrekonstruktion stellt weniger eine operative als eine sozialmedizinische und psychologische Herausforderung dar. Die Autorinnen des Familienplanungszentrums BALANCE, von pro familia Berlin und vom Institut für Biomedizinische Ethik an der Universität Zürich haben den hier vorgelegten Beitrag auf Anregung von TERRE DES FEMMES für den FRAUENARZT verfasst.

pdf Netze in der Deszensuschirurgie – eine differenzierte Betrachtung

Expertenmeinung der AGUB
Seite 726 – 729

Netze haben sich in der Behandlung der weiblichen Beckenbodensenkung als eine Therapieoption etabliert. Allerdings wird die Anwendung von Fremdmaterialien im Rahmen von Senkungsoperationen nach wie vor intensiv diskutiert. Die Sicherheitswarnung der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zum Einsatz alloplastischen Materials in der Deszensuschirurgie sowie die Einstellung ausgewählter Produktlinien eines namhaften Herstellers von Beckenbodennetzen sorgt nun für Unsicherheiten bei der medizinischen Fachwelt (1). Bei sorgfältiger Diagnosestellung, verantwortungsbewusstem, leitliniengerechtem Einsatz und Erfahrung des Operateurs stellt die Einlage von Netzen eine effektive Option in der Beckenbodenchirurgie insbesondere in der Rezidivsituation der älteren Patientin dar.

pdf Operatives Vorgehen bei Ovarialendometriose und Kinderwunsch

Seite 730 – 733

Bei der operativen Behandlung eines Endometrioms ist die ovarielle Reserve gefährdet. Wird Organerhalt angestrebt, ist deshalb die vollständige und gleichzeitig ovarschonende Präparation eine besondere Herausforderung, bei der es die Besonderheiten des Endometrioms zu beachten gilt. Der Nutzen einer Zystenbalgexstirpation vor IVF ist nicht evidenzbasiert und sollte individuell betrachtet und kontrovers diskutiert werden.

pdf Listeriosen in der Schwangerschaft – Erkrankungsgeschehen in Deutschland

Seite 734 – 737

Die Listeriose ist eine häufig schwer verlaufende Krankheit, die durch Infektion mit dem Bakterium Listeria monocytogenes ausgelöst wird. Schwangerschaften enden nach einer Listeriose-Infektion in fast 60 % mit einer Fehl- oder Frühgeburt.

Fortbildung + Kongress

pdf Der PraenaTest aus pränatalmedizinischer Sicht

Seite 739 – 741

Seit dem 2. Juli 2012 wird auf dem deutschen Gesundheitsmarkt mit dem PraenaTest der Firma LifeCodexx ein neuartiges nichtinvasives Testverfahren für die pränatalmedizinische Diagnostik einer freien fetalen Trisomie 21 angeboten. Mit der Einführung einher ging eine nicht in allen Fällen klare und korrekte Berichterstattung in den Medien. Was leistet dieser Test, was nicht, und in welchen Fällen ist sein Einsatz sinnvoll?

pdf Vom ASCO in die Praxis

Teil 1: Medikamentöse Therapie
Seite 742 – 743

Arbeiten zu Genom- und Mutationsanalysen (gesamter Tumorgenome!) sowie die Dechiffrierung von Signalkaskaden und deren gezielte Hemmung zogen sich wie ein roter Faden durch die diesjährige ASCO-Tagung, die vom 1.–5. Juni in Chicago stattfand.

pdf 4. Wissenschaftliches Symposium im Mai 2012

Seite 744 – 745

Die Arbeitsgemeinschaft Translationale Forschung der AGO (AGO TraFo; Sprecherin: Prof. Dr. Tanja Fehm) ist eine der vier Kommissionen der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie. Im Mai 2012 fand das 4. Meeting der translational tätigen Forscher in Bergisch Gladbach statt. Das diesjährige Symposium wurde von der Deutschen Krebshilfe voll finanziert, sodass auf eine finanzielle Unterstützung durch die Industrie verzichtet werden konnte.

pdf Ärztliche Fortbildung – Eckpfeiler der Patientenversorgung

Am Beispiel des Zertifizierungskurses „Onkologische Diagnostik und Therapie“ der AGO
Seite 746 – 747

Kontinuierliche Fortbildung ist wichtig, gerade in der Onkologie. Am Beispiel des Zertifizierungskurses „Onkologische Diagnostik und Therapie“ der AGO, dessen 24. Zyklus demnächst beginnt, wird deutlich, wie sich das Wissen mit evidenzbasierter Fortbildung gezielt auffrischen lässt.

pdf Sie fragen – Experten antworten

Seite 748 – 749

Unsere Serie „Hormonsprechstunde“ beantwortet Fragen aus dem Bereich der Endokrinologie, die sich in der täglichen gynäkologischen Praxis stellen. Einerseits gibt es mehr und mehr valide Daten aus Studien, die uns eine Leitschnur in der Behandlung unserer Patientinnen geben. Andererseits wissen wir sehr wohl, dass ein individuelles Konzept notwendig ist, um gerade in schwierigen Fällen die für die Patientin optimale Entscheidung zu finden. Die Fälle kommen aus der Praxis und werden von ausgewählten Experten praxisnah mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Antwort soll darüber hinaus helfen, in ähnlich gelagerten Fällen gute Lösungen zu finden.

Die DGGG informiert

Praxis + Ökonomie

pdf Einbringen einer Einzelpraxis in eine bilanzierende Praxis-GbR

BFH-Urteil zur steuerlichen Behandlung eingebrachter Werte
Seite 775 – 776

Niedergelassene, die den Gewinn per Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, sollten bei Einstieg in eine bilanzierende Praxis-GbR die Auswirkungen bilanziell angesetzter Einbringungswerte kennen. Denn beispielsweise können an die GbR abgetretene Honorarforderungen zusätzlich als Veräußerungsgewinn steuerpflichtig werden.

pdf Schlechte Stromqualität – ein unterschätztes Risiko

Lokale Stromschwankungen können die Bildqualität beeinträchtigen und Gerätedefekte verursachen – mit hohen Folgekosten. Wie sich dem vorbeugen lässt, erläutert dieser Beitrag.
Seite 777 – 779

Schnell, unkompliziert, nicht invasiv und ungefährlich: Diese Vorteile machen die Sonografie zu einem in vielen medizinischen Bereichen beliebten und zugleich bewährten Diagnostikverfahren. Allerdings bereiten Ultraschallgeräte oft Probleme. Das eine Mal liefern sie unscharfe oder völlig unzulängliche Bilder, das andere Mal fällt das Netzteil mitsamt Platine aus – mit beachtlichen Folgekosten für die Reparatur. Die Schuld dafür wird dann meist beim Gerätehersteller oder Stromversorger gesucht, vielfach zu Unrecht. Denn Bilddefizite und Gerätedefekte gehen fast immer auf Störungen im lokalen Stromnetz der Praxis oder Klinik zurück. Um Bildstörungen sowie Geräteschäden und -ausfälle zu verhindern, schalten Medizingeräte-Experten inzwischen spezielle Stromkonditionierer (Power-Conditioner) zwischen Steckdose und Ultraschallgerät.