Die Zeitschrift FRAUENARZT wendet sich monatlich an alle beruflich aktiven Gynäkologinnen und Gynäkologen Deutschlands und informiert Niedergelassene wie Kliniker zu sämtlichen praxisrelevanten Themen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sie ist das offizielle Organ des Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) sowie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG).

Die Nutzung dieser Homepage mit den Inhalten des aktuellen Heftes sowie aller Ausgaben seit Januar 2001 steht allen Mitgliedern des BVF und der DGGG offen.

Herausgeber

In Kooperation mit

Projekt zur Steigerung der Inanspruchnahme des Chlamydien-Screenings

Eine Chlamydien-Infektion ist die häufigste sexuell übertragbare bakterielle Erkrankung und birgt unbehandelt bei jungen Frauen die Gefahr einer Unfruchtbarkeit. Doch das Angebot eines kostenlosen Chlamydien-Screenings wird von ihnen nicht ausreichend in Anspruch genommen. Ein Bonner Forschungsprojekt zu Vorsorgeuntersuchung soll Früherkennung und frühzeitige Behandlung fördern.

Mehr anzeigen ➜

Neue Förderrichtlinie „Alter und Krebs“

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) setzt im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs ein klares Zeichen zur Stärkung der Altersmedizin: Mit der neuen Förderrichtlinie „Alter und Krebs“ sollen innovative Forschungsansätze entwickelt werden, die die komplexe Beziehung zwischen Alterungsprozessen und Krebserkrankungen entschlüsseln und die Versorgung älterer Menschen verbessern.

Mehr anzeigen ➜

PFAS-Mischung stört Plazentaentwicklung in der Frühschwangerschaft

Per- und Polyfluoralkylsubstan- zen (PFAS) sind weit verbreitete Umweltchemikalien, die mit verschiedenen gesundheitlichen Risiken in Verbindung gebracht werden – insbesondere auch für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder. Forschende des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben nun gemeinsam mit dem Städtischen Klinikum Dessau ein 3D-Plazenta-Modell weiterentwickelt, um die Auswirkungen einer realitätsnahen PFAS-Mischung auf die frühe Plazentaentwicklung zu untersuchen.

Mehr anzeigen ➜

WHO: Erste globale Leitlinie zur Infertilität

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine umfassende globale Leitlinie zur Prävention, Diagnostik und Behandlung von Infertilität vorgestellt. Infertilität betrifft laut WHO weltweit etwa jede sechste Person im reproduktiven Alter. Trotz wachsender Nachfrage bleibt der Zugang zu Dia­gnostik und Therapie in vielen Ländern eingeschränkt und ist häufig mit erheblichen finanziellen Belastungen für die Betroffenen verbunden.

Mehr anzeigen ➜