Editorial

Beruf + Politik

pdf Gibt es einen Anspruch auf eine Behandlung durch eine Ärztin?

Seite 10 – 11

Die Gleichstellungsbeauftragte des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein hatte bei der Geschäftsstelle der DGGG angefragt, ob es einen rechtlichen Anspruch gibt, der es Patientinnen im Krankenhaus in einer gynäkologischen Abteilung ermögliche, auf einer Behandlung durch eine Ärztin zu bestehen und die Behandlung durch einen Arzt zu verweigern. Ferner wurde die Frage aufgeworfen, wie mit Situationen umgegangen werden soll, bei denen keine Ärztin im Dienst ist, eine Behandlung aber medizinisch erforderlich ist.

Kommentar

pdf Der „gestärkte“ Patient – eine Mogelpackung?

Seite 12 – 13
Seit einigen Jahren steht die Stärkung der Patientenrechte oben auf der Liste der dringend abzuarbeitenden Gesundheitsprobleme unseres Landes.

Diagnostik + Therapie

pdf Psychische Belastungen in der Schwangerschaft

Teil 2: Vorstellung von „Mind:Pregnancy“ – ein systematisches Screening- und Behandlungsprogramm zur Stärkung der psychischen Stabilität von Schwangeren
Seite 14 – 17

Auf Basis der Versorgungsdaten von über 38.000 Schwangeren wurde erstmalig ein epidemiologisches Profil psychischer Erkrankungen während der Schwangerschaft für Deutschland mit hohen Prävalenzraten in der klinischen Routine präsentiert. In Teil 1, FRAUENARZT 10/2018, konnte gezeigt werden, dass maternale psychische Erkrankungen mit einer signifikant höheren Kaiserschnittrate, Depressionen zusätzlich mit einem durchschnittlich niedrigeren Geburtsgewicht und Frühgeburtlichkeit assoziiert sind. Im Folgenden wird das Innovationsfondsprojekt „Mind:Pregnancy“ als systematisches Screeningprogramm auf affektive Symptome in der Schwangerschaft vorgestellt.

pdf Notfall Unterbauchschmerz?!

Inanspruchnahme einer Krankenhausnotaufnahme durch Patientinnen mit Unterbauchschmerzen
Seite 20 – 23
Um das Problem der starken Inanspruchnahme von Kliniknotaufnahmen besser verstehen und zu einer Lösung beitragen zu können, wurden am Campus Virchow-Klinikum der Charité Berlin über den Zeitraum von einem halben Jahr die Patientinnen erfasst und deren Daten gesondert analysiert, die sich mit dem Symptom „Unterbauchschmerzen“ in der gynäkologischen Hochschulambulanz oder der Notaufnahme des Klinikums vorstellten.

pdf Die laparoskopische Kolposuspension nach Burch – gibt es ein Comeback?

Seite 24 – 26

Seit der FDA-Warnung vor dem Einsatz vaginaler Netze und den aktuellen „Implant Files“ hat das Interesse an urogynäkologischen Eingriffen ohne den Einsatz von Kunststoffnetzen zugenommen. Die Kolposuspension nach Burch kann inzwischen auch minimalinvasiv durchgeführt werden; ein mögliches Vorgehen wird im Folgenden diskutiert.

pdf Kieferosteonekrose unter antiresorptiver Therapie

Seite 28 – 30

Wer in den letzten Jahren Vorträge zu Knochenmetastasen und deren Behandlung mit antiresorptiven/osteoprotektiven Substanzen wie Bisphosphonaten oder Denosumab verfolgte, konnte wahrnehmen, dass in der Diskussion weniger Effektivität und Nutzen der Therapie thematisiert werden, sondern hauptsächlich Komplikationen, insbesondere Kieferosteonekrosen. Erschreckende Bilder, wie man sie sonst nur auf Zigarettenpackungen sieht, haben bei den Anwendern negative Eindrücke hinterlassen und die Aufmerksamkeit von den Erfolgen der antiresorptiven Behandlung abgelenkt. Aber was sind Kieferosteonekrosen (Osteonecrosis of the Jaws/ONJ)? Wie häufig treten sie auf? Wer hat ein erhöhtes Risiko? Lassen sich ONJ vermeiden und wie werden sie behandelt? Im Folgenden sollen diese Fragen beantwortet werden, aber auch der Erfolg und Nutzen der osteoprotektiven Therapie der möglichen Komplikation ONJ gegenübergestellt werden.

Fortbildung + Kongress

pdf Ulipristalacetat zur Behandlung des symptomatischen Uterus myomatosus

Hinweise zur Anwendung nach Abschluss des Risikobewertungsverfahrens
Seite 32 – 39
Am 20. Juli 2018 kamen in Frankfurt am Main Gynäkologen aus dem niedergelassenen Bereich und der Klinik sowie ein Experte aus dem Bereich der Hepatologie zu einem Expertentreffen zusammen, um die Anwendung von Ulipristalacetat (UPA) nach Beendigung des europäischen Risikobewertungsverfahrens zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung war es, die Änderungen in Bezug auf die Anwendung von UPA einfach und klar darzustellen und mittels der Erarbeitung von Handlungsanweisungen behandelnden Ärzten in der gynäkologischen Praxis eine Hilfestellung im Umgang mit UPA an die Hand zu geben.

pdf Die überaktive Harnblase

Diagnostik und Therapie aus Sicht des Urologen
Seite 40 – 43
Die Überaktive Harnblase (Overactive Bladder, OAB) stellt definitionsgemäß eine Störung der Urinspeicherfunktion der Harnblase dar, ohne dass andere Ursachen vorliegen. Hierbei kann es sich um eine rein sensorische Störung oder eine motorische Störung mit autonomen Kontraktionen des M. Detrusor vesicae handeln. Es besteht ein häufiger (Frequency) und imperativer/starker Harndrang (Urgency) mit häufigen Toilettengängen (> 8/24h), einer Nykturie (> 1/Nacht) oder einem Urinverlust, der im imperativen Harndrang oder unmittelbar auf diesen folgend auftritt (OAB wet). Andere Ursachen, die Symptome einer OAB verursachen können, sind akute oder chronische Harnwegsinfekte, Blasentumoren, Fremdkörper und neurologische Erkrankungen. Wichtige Differenzialdiagnosen bei der Frau sind auch anatomische Veränderungen durch einen Urogenitaldeszensus.

pdf Serie Hormonsprechstunde

Seite 44 – 46
Unsere Serie „Hormonsprechstunde“ beantwortet Fragen aus dem Bereich der Endokrinologie, die sich in der täglichen gynäkologischen Praxis stellen. Einerseits gibt es mehr und mehr valide Daten aus Studien, die uns eine Leitschnur in der Behandlung unserer Patientinnen geben. Andererseits wissen wir sehr wohl, dass ein individuelles Konzept notwendig ist, um gerade in schwierigen Fällen die für die Patientin optimale Entscheidung zu finden. Die Fälle kommen aus der Praxis und werden von ausgewählten Experten praxisnah mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Antwort soll darüber hinaus helfen, in ähnlich gelagerten Fällen gute Lösungen zu finden.

pdf Neue Leitlinie PCOS

Was ändert sich für das Vorgehen in der gynäkologischen Praxis?
Seite 47 – 51
Vor wenigen Monaten wurde die aktuelle internationale Leitlinie „International evidence-based guideline for the assessment and management of polycystic ovary syndrome 2018“ veröffentlicht (1). Die Leitlinie stellt auf etwa 200 Seiten die aktuellen evidenzbasierten Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie des Polyzystischen Ovarsyndroms (PCOS) dar. Im Gegensatz zu früheren Leitlinien wird – neben den endokrinologischen und metabolischen Aspekten – auch sehr detailliert auf die psychologischen Aspekte der Erkrankung eingegangen. Darüber hinaus werden erstmals Substanzen wie Metformin und Letrozol auch zur First-Line-Therapie des PCOS empfohlen.

pdf Einladung: Ferti-Forum 2019

Einladung zur Fortbildungsveranstaltung am 8./9. März 2019 in der Frauenklinik der Universitätsmedizin Mainz
Seite 52

Der BVF informiert

Die DGGG informiert

pdf Einladung: AGO State-of-the-Art-Meeting 2019

Seite 67
Am 16. März 2019 werden die jährlich aktualisierten Empfehlungen der AGO-Mamma in Frankfurt am Main vorgestellt. Interessierte sind herzlich eingeladen.