Editorial

IUSPLUS

Beruf + Politik

pdf Meine Homepage bei FIN

Was nützt mir eine eigene Homepage, welche Vorteile hat es, diese über den Kooperationspartner des BVF www.frauenaerzte-im-netz.de (FIN) einzurichten, und warum muss ich als Frauenarzt überhaupt online sein? Der BVF-Präsident Dr. Christian Albring sprach im Interview mit der FRAUENARZT-Redaktion über seine Entscheidungskriterien und Erfahrungen.

pdf Neues Hilfsangebot für belastete Familien

„Keiner fällt durchs Netz“, ein Projekt der primären und sekundären Prävention
Seite 190 – 195
Überlegungen, wie mit in der frühen Kindheit ansetzenden Konzepten zur Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen innerfamiliäre Gewalterfahrungen verhindert und frühe Bindungsstörungen vermieden werden können, führten zum Projekt „Keiner fällt durchs Netz“. Dieses setzt auf frühzeitige Vermittlung von Unterstützungsangeboten – und damit ganz wesentlich auch auf die Beratung von Schwangeren durch den Frauenarzt.

Leserbriefe

pdf Ersttrimester-Screening: Welche Methode liefert die besten Ergebnisse?

Erwiderung zum Beitrag „Unterschiedliche Berechnungsmethoden für das Ersttrimester-Screening“ von Peter Schmidt et. al. in FRAUENARZT 11/07, S. 1089–1092
Seite 196 – 201

Diagnostik + Therapie

pdf Diagnostik und Therapie peripartaler Blutungen

Empfehlungen einer Expertenkommission1
Seite 202 – 208
Alle vier Minuten stirbt weltweit eine Frau an einer peri- bzw. postpartalen Blutung. Gemeinsam mit Thromboembolien stehen peripartale Blutungen an erster Stelle der mütterlichen Todesursachen, in den USA und Europa muss mit ein bis zwei mütterlichen Todesfällen auf 100.000 Lebendgeborene gerechnet werden (1). Durch das Erkennen präpartaler Risikofaktoren können präventive Maßnahmen eingeleitet werden. Geschultes geburtshilfliches Personal trägt zusätzlich zur Senkung der Häufigkeit, Morbidität und Mortalität dieser unkalkulierbaren mütterlichen Notfälle bei. Daher hat eine interdisziplinäre Expertenkommission den derzeitigen Kenntnisstand zu Risikofaktoren, Prävention, Diagnostik und Therapie peripartaler Blutungen erarbeitet.

pdf Warum systemisch, wenn es auch lokal geht?

Seite 209 – 212
Die Hormonersatztherapie im perimenopausalen Übergang und in der Postmenopause und ihre Indikationen haben sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Wo immer eine lokale Therapie möglich ist, sollte sie auch verfolgt werden. Gerade bei atrophischer Kolpitis bietet sich die lokale Estrogenapplikation an. Wie ist die Sicherheit dieser Therapie einzuschätzen?

Fortbildung + Kongress

pdf FOKO in Düsseldorf: So macht Fortbildung Spaß

Seite 215 – 216
Düsseldorf im Vorfrühling: Narzissen und Krokusse am Rheinufer, geduldiges Gedränge vor der Stadthalle, buntes Treiben im Foyer, ausgebuchte Seminare, volle Säle, spannende Tagungsprogramme, kollegialer Austausch und gepflegte Gespräche an allen Ständen. All diese Zeichen stehen für ein großes Ereignis: Der Fortbildungskongress (FOKO) der Frauenärztlichen Bundesakademie hat wieder seine Tore geöffnet.

pdf Der belassene Fremdkörper

Eine unerwartete Komplikation nach operativen Eingriffen
Seite 217 – 222
Fremdkörper, die nach Operationen versehentlich in der Bauchhöhle zurückbleiben (Instrumente, Tupfer, Bauchtücher), führen fast immer nach unterschiedlich langem Intervall zu Beschwerden und Komplikationen und machen einen erneuten Eingriff erforderlich. Einen speziellen Aspekt erhalten solche Revisionsoperationen dadurch, dass das Versäumnis bei der Erstoperation unübersehbar zu Tage tritt. Daraus resultiert eine für Patienten, Ärzte und Pflegepersonal schwierige und belastende Situation. Wie lässt sich ein solcher Zwischenfall vermeiden? Und wie geht man damit um, wenn es doch passiert ist?

pdf Laservaporisation mit niedriger Eindringtiefe vs. Schlingenkonisation

Langzeitergebnisse nach Therapie von zervikalen intraepithelialen Neoplasien (CIN)
Seite 223 – 225
Zur Therapie der niedrig- und mittelgradigen zervikalen intraepithelialen Neoplasien (CIN I–II) hat sich die Laservaporisation als ähnlich erfolgreich erwiesen wie die Schlingenkonisation. Allerdings war bislang unklar, welche Laservaporisationstiefe notwendig ist. Diese Studie zeigt, dass Laservaporisation mit niedriger Eindringtiefe und Schlingenkonisation bei geringgradigen wie auch bei fokal hochgradigen Läsionen ähnlich gute Ergebnisse aufweisen. Bei Frauen mit zukünftigem Kinderwunsch sollte daher die Laservaporisation mit einer Eindringtiefe unter 2 mm der Schlingenkonisation vorgezogen werden, um jedes erhöhte Frühgeburtenrisiko zu vermeiden.

pdf Mädchen-Sprechstunde

Seite 226 – 227
Zu unserer Serie „Mädchen-Sprechstunde“ tauchen immer wieder Fragen aus der Praxis auf, die zeigen, dass die Umsetzung im konkreten Fall mit Unsicherheiten verbunden ist. Eine Auswahl dieser Fragen stellen wir mit den Antworten der jeweiligen Experten in dieser Rubrik vor. Schreiben Sie uns, wenn Sie eine Frage zu der Thematik haben. Wir sorgen für eine Antwort.

Varia

pdf Verlassen von Vater und Mutter

Seite 250 – 255
Ab dem Jahr 2000 erhielt die Babyklappe durch die Medien erhöhte Aufmerksamkeit. Die im Mittelalter von der Kirche eingeführte Einrichtung der Drehlade wurde wieder aufgenommen. In diesem Beitrag erläutert der Autor, dass alle aktuellen Diskussionen und Erkenntnisse rund um Babyklappe und anonyme Geburt bereits viele Jahrhunderte alt sind.

Der BVF informiert

pdf BVF unterstützt neu gegründete Initiative zur vWS-Früherkennung

Das neu gegründete „Netzwerk vWS – eine Initiative zur Früherkennung des von-Willebrand-Syndroms“ hat sich die Aufklärung zur häufigsten Erkrankung des Blutgerinnungssystems auf die Fahne geschrieben. Ärzte werden unterstützt, mit einer zielgerichteten Anamnese Risikopatientinnen für Blutungskomplikationen zu erkennen. In Abstimmung mit einem Gerinnungsexperten kann so die Gefahr von Blutungen minimiert werden, die besonders im Umfeld operativer Eingriffe und Geburten für vWS-Patientinnen lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.

Die DGGG informiert

pdf Anonyme Geburt

Bericht von einem Symposium der DGGG
Seite 262 – 264
Zu dem hochaktuellen Thema der Anonymen Geburt veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) am 22. Januar 2008 ein Symposium im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin. Seit Jahren wird die Anonyme Geburt in der Öffentlichkeit heftig diskutiert, hauptsächlich aus gesellschaftspolitischen und juristischen Perspektiven. Der DGGG lag daran, das Thema diesmal auch aus dem Blickwinkel des geburtshilflichen Personals zu betrachten.

pdf Interdisziplinär, interprofessionell, international, aktuell

Bericht vom 23. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin
Seite 265 – 266
Der 23. Deutsche Kongress für Perinatale Medizin fand vom 29. November bis 1. Dezember 2007 im bewährten Berliner ICC statt. 40 Jahre sind seit dem ersten Kongress in Berlin vergangen, woran Erich Saling in seinem Grußwort erinnerte. Der Kongress, durchgeführt von der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin, wurde unterstützt durch die GNPI (Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin), den BDH (Bund Deutscher Hebammen) und das Board für Pränatal- und Geburtsmedizin der DGGG. Daneben waren aber auch die DGGG und der BVF mit ihren Präsidenten hochkarätig vertreten.

Die OEGGG informiert

pdf Zur Diskussion um die HPV-Impfung

Stellungnahme der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG)
Seite 269

Praxis + Ökonomie

pdf Stichwort des Monats: Steueränderungen 2008

Das Wichtigste für Ärzte im Überblick
Seite 276 – 278
Die Unternehmenssteuerreform und das Jahressteuergesetz 2008 haben zu zahlreichen steuerlichen Änderungen geführt. Was Sie als Arzt für sich privat und für Ihre Praxis wissen müssen, fasst dieser Beitrag zusammen.

pdf Ärztliche Intuition

Teil I: Intuition verstehen und als wertvolle Ressource nutzen
Seite 280 – 283
Ist es Ihnen aufgefallen? Im letzten Jahr gab es drei Buchveröffentlichungen zum Thema Intuition und viele Artikel darüber – auch in seriösen Magazinen wie dem Spiegel, Spiegel-Online und Focus. Intuition rückt zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit, und zwar nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf. Was die wenigsten wissen: Intuition ist auch seit Jahren Gegenstand medizinischer Forschung und Publikationen – und das nicht nur, weil sie speziell für Mediziner eine wertvolle Ressource ist. Der erste Teil unseres Beitrag erläutert, wie Intuition definiert wird und wo sie dem Arzt in der täglichen Praxis hilft.